Trainingslager Wolfstein - 20.-23.02.09

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Auf freundliche Anfrage der FCK-Triathleten hat sich die FCK-Running-Abteilung entschlossen, beim „Mini-Trainingslager“ in der Jugendherberge Wolfstein am Faschings-Wochenende vom 20.02.-23.02.09 dabei zu sein.
Das war, wie sich bald herausstellte, eine sehr gute Idee, die TeilnehmerInnen waren ausnahmslos alle begeistert. Das Programm war recht straff, aber gut durchdacht und sehr attraktiv.
Begonnen wurde am Freitag um 15:30 Uhr mit einem 90 Minuten-Lauf vom Parkplatz Waschmühle bis zum Sportpark Fröhnerhof und zurück. Geplant war ursprünglich nur flaches Gelände, es hat sich aber dann doch eine leichte „Unebenheit“ kurz vor dem Fröhnerhof eingeschlichen. Diese konnte von allen LäuferInnen mit Bravour gemeistert werden. Gleich im Anschluss an diesen Lauf sind wir schnell nach Hause gefahren oder gelaufen, kurz unter der Dusche durchgehüpft und haben eine große Sporttasche (wahlweise einen großen Koffer) mit ganz vielen Sport- und Laufsachen, vorzugsweise mit dem Emblem des 1. FCK, gepackt.

Die Fahrt nach Wolfstein ging zügig vonstatten, die Jugendherberge zu finden gestaltete sich nicht schwer. Das Einchecken stellte kein Problem dar, die Zimmer waren schön und sauber und es gab sogar Hochbetten, was einigen TeilnehmerInnen freudige Ausrufe entlockte.
Weiter auf dem Programm stand um 19:00 Uhr ein sehr gutes und reichliches Abendessen in der im Ort gelegenen Pizzeria San Marco.
Auch das anschließende gemütliche Beisammensein in angenehmer und fröhlicher Gesellschaft in der Jugendherberge war schön und zog sich daher etwas länger hin als geplant.
 
Trotzdem waren am Samstag alle pünktlich um 8:00 Uhr beim Frühstück. Der Fototermin (im FCK-Trainingsanzug) um 9:00 Uhr war noch die leichteste Disziplin des Tages.
Gleich im Anschluss ging es nach Wolfstein auf die neue Bahn zum allseits beliebten Schnelligkeits- und Koordinationstraining um 9:30 Uhr mit Karen Müller, das jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin voller Begeisterung mitmachte.
Dann fuhren wir wieder zurück zur Jugendherberge und nahmen ab 11:15 Uhr einen leichten Imbiss in Form von Bananen, verschiedenen Power-Riegeln und Knäckebrot-Schnitten zu uns.

Die härteste Disziplin des Tages stand uns ja noch bevor, um 13:00 Uhr Ausdauertraining im Gelände in 2 Gruppen. In unserer Euphorie entschieden wir uns für die Nordic-Walking-Strecken, die alle bergauf führten und ein mörderisches Streckenprofil hatten. Das wussten wir natürlich erst nach dem Lauf. Die erste Gruppe war 110 Minuten unterwegs, die zweite 105 Minuten Verschiedentlich kam der Verdacht auf, die „Eiger-Nordwand“ läge bei Wolfstein im Wald. Aber auch diese Hürde wurde von allen LäuferInnen prima gemeistert. Das Duschen ließ sich nun nicht mehr vermeiden oder aufschieben.

Um 15:00 Uhr konnten wir dann bei Kaffee und Kuchen (leckere Käse-Sahne- und andere Torten) die verbrauchten Kalorien ohne schlechtes Gewissen wieder auffüllen.
Kaum hatten wir diese recht einfache Disziplin bewältigt, ging es um 16:00 Uhr weiter mit musikalischem Fitnesstraining bei Karen Müller oder wahlweise Massagen bei Stefan Rösler. Da wir uns nicht entscheiden konnten, was wir lieber machen wollten, wurden 2 Gruppen gebildet, damit jeder beide Angebote nutzen konnte. Großes Lob und danke an Karen, weil sie das Fitnesstraining 2mal durchführte. Von den beiden Fitness-Gruppen war die erste Gruppe, die fast nur aus Männern bestand, mit Abstand die elegantere. Leider gibt es hiervon keine fotografischen Beweise und wir müssen uns auf die Aussage der Teilnehmer verlassen.

Ebenfalls ein großes Dankeschön an Stefan Rösler für seine wohltuende Massage. Einige hatten sich den Rücken massieren lassen, aber viele von uns lieber die schweren Beine. Wegen des straffen Zeitplans konnte leider nicht beides angeboten werden.
Völlig ausgehungert wendeten wir uns dann beim gemeinsamen Abendessen um 18:00 Uhr endlich wieder der Kalorienaufnahme zu.
Im Anschluss gab es wahlweise einen Dia-Vortrag des FCK-Triathleten Peter Holy oder eine zünftige Nach-Geburtstagsfeier des FCK-Mitglieds Eva Placzek. Der geplante Kegelabend wurde ohne größere Einwände ersatzlos gestrichen. Die Feier war lang und feucht-fröhlich, konnte uns aber nicht an unserem Lauf am nächsten Tag hindern.
 
Pünktlich um 8:00 Uhr am Sonntag ging es los, diesmal eine flache Strecke im Lautertal, von Wolfstein nach Olsbrücken und zurück. Gegen Ende dieses Laufes waren einige TeilnehmerInnen dann doch ein Opfer ihrer schweren Beine, aber keine/r hat deshalb aufgegeben, alle kamen erfolgreich ins Ziel.
Beim anschließenden Frühstück wurde die Trainingslager-Gold-Medaille für herausragende Leistungen an Stefan Kaul verliehen, der sich darüber sehr freute.

Eine Wiederholung des Trainingslagers wurde von allen teilnehmenden LäuferInnen sehr begrüßt.
Für diejenigen, die es interessiert, noch eine wichtige Info: der durchschnittliche Kalorienverbrauch des Wochenendes lag bei 4000-4500 kcal.

Vielen Dank an die Leiterin der Running-Abteilung, Viola Lewandowski, für die gute Planung und die Mühe, die sie sich gemacht hat, damit alles so reibungslos klappte. SUPER, weiter so.

Wir sind beim nächsten Mal wieder mit dabei.

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