Extrem-Crosslauf in Rastatt am 2.8.2009

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Dieter Meixner hat sich da mal wieder etwas ganz besonderes einfallen lassen. Ein Lauf der ganz aus der Reihe fällt, den er findet in einem Kieswerk statt. Es war ein Rundkurs mit 2,1 km Länge ,der 5mal durchlaufen(beziehungsweise )durchschwommen  werden musste -  also insgesamt 10,4 km.

Nach dem Start ging es etwa 500 m bis zum ersten  Hindernis - ein Wasserloch mit ca 20 m Länge und 50 cm tief, etwas schlammig aber noch gut zu durchlaufen…wenn da nicht der Wasserfall gewesen wäre. Danach ging es durch eine Kiesgrube zum zweiten natürlichen Hindernis. Die Veranstalter hatten „vergessen“ den Kiesberg aus dem Weg zu räumen .Der war etwa 10 m hoch und ca 100 m lang ,da mussten wir rüber, um gleich den nächsten zu erglimmen. Die nächste Schikane ließ nicht lange auf sich warten -  wir mussten durch eine LKW- Beladungsschleuse, von der es eine Dauerdusche  gab ,der Staub vom Kiesberg musste ja wieder runter gewaschen werden. Aber wir waren nicht allzu lange sauber. Der nächste Kiesberg wollte erobert werden.. Nach 12 Höhenmeter und einem  rasanten  Abstieg war erst einmal Erholung angesagt bestimmt so 300 m, dann scharf ums Eck und du standst vor einer Wand aus Heuballen. Leider ging der Weg genau darüber. Na ,als Kinder sind wir ja auch immer darauf herum gesprungen. So  , jetzt aber Gas geben.300 m über eine schöne grüne Wiese, doch der Schein trügt am Ende der Wiese verschwinden die mir Vorauslaufende Läufer plötzlich  in der Tiefe was kommt den da auf uns zu? Ja da war ja noch der Bachlauf und wie sollte es auch anders sein, war da auch noch die Brücke gesperrt und das ausgerechnet heute!! Zufall?! Also  Hang runter und ab ins Wasser ,war gar nicht so Kalt und  wer Schwimmen kann ,braucht auch kein Angst zu haben Die Fische haben sich das aus sicherer Entfernung angesehen. Nach etwa 4m ging es dann wieder raus, sofern man sich einen festen Halt an der Sicherungsleine ergattern konnte. Der Hang war doch schon sehr rutschig und so manch einer musste ihn 2 mal hoch klettern.

Die "Extremläüfer" von links Lothar,Dieter und Stefan

Nun  300 m am Ufer entlang und was war das, die 2. Brücke war voll mit Zuschauern und kein durchkommen …also noch einmal den Weg durch das Bachbett  zum Vergnügen für die Zuschauer. So das war nun mit den Hindernissen , nun 500m Vollgas bis zum Wendepunkt und dann durch die Startzone….auf die nächsten 4Runden.

Nach 56,46 Minuten war dann Schluss  mit lustig,31 Läufer hatten  es schon hinter sich gebracht als ich im Ziel war.Dieter kam dann auch schon nach 58   Min und auch Lothar war nach 59   Min am Ziel, Allerdings  ein Kilo schwerer ,Lothar wollte ein extra Trainingseinheit einlegen und hat seine Schuhe mit Sand und Kiessteinen gefüllt,was da so alles reingeht ,ich glaube da war auch noch ein Fisch dabei.

So nun ab zum Duschen….ach da war ja noch was! Aus dem Duschen wurde ein Bad im Baggersee ,wo gibt’s das denn noch.

Ein wirklich toller Lauf  nächstes Jahr auf alle fälle wieder

„Die Extremläufer“

Stefa, Dieter und Lothar

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