Eindrücke vom 10. LGT-Alpin Marathon!

von

Jonathan Wyatt (Neuseeland) und Tanja Amiet (Schweiz) haben am Samstag den 10. LGT Alpin Marathon im Fürstentum Liechtenstein gewonnen. Der Jubiläumsmarathon war geprägt von misslichen äußeren Bedingungen, die das mit 1'800 Metern Höhendifferenz ohnehin happige Rennen zusätzlich erschwerten.

Der mehrfache Berglauf-Weltmeister führte in Vaduz mit über einer Minute Vorsprung, ließ keine Zweifel über den Ausgang des Rennens aufkommen. Bei Kilometer 25 in Steg betrug seine Reserve bereits über siebeneinhalb Minuten auf den späteren Zweiten Martin Schedler (Deutschland) und den Tschechen Jan Blàha (Tschechien), der später allerdings zurückfiel. „Bis 25km liebäugelte ich noch mit einem neuen Strecken- rekord, jedenfalls hatte ich ihn mir zum Ziel gesetzt“, verriet der überragende Sieger im Ziel. Dieses Vorhaben musste Wyatt angesichts der immer widriger werdenden Bedingungen schliesslich begraben. So lief der 37jährige Ausnahmeathlet die letzten fünf Kilometer denn auch nicht mehr mit letzter Konsequenz. Seine 3:01:00 Stunden Laufzeit bei äußerst garstigen Bedingungen sind dennoch als phänomenal einzustufen. Nur Wyatt selber war im letzten Jahr in 2:56:27 Stunden noch schneller die 42km von Bendern nach Malbun gelaufen.

Ganz ohne Probleme beendete Wyatt den Lauf jedoch nicht. Er klagte über müde Beine und muskuläre Probleme in den Beinen , vor allem in den Bergabpassagen, so der weltbeste Bergläufer.

Tanja Amiet blieb zwar 15 Minuten unter dem Streckenrekord, was sie jedoch nicht störte. Die Kälte machte mir zu schaffen und  darum bin ich mit der Zeit absolut zufrieden, so die Schweizerin.

Thomas Engeli, sicherte sich mit einem fulminanten Schlussspurt den dritten Platz – überdrehte gar den Motor – viel nach der Ziellinie zu Boden. „Mir wurde schwarz vor Augen, so legte ich mich noch aus eigener Kraft hin, um nicht unkontrolliert zu stürzen – erzählte er danach – wieder bei vollem Bewusstsein.In den Aufstiegen habe er jedes Mal extrem zu kämpfen gehabt, die Unterarme und Hände nicht mehr gespürt, so Engeli.


Grosse Belastungsprobe für Läufer und Organisatoren

Die Helfer mussten vor dem Start Sondereinsätze leisten. Das Duschzelt wurde in der Nacht zum Samstag arg in Mitleidenschaft gezogen. Der Fön hat auch auf dem Saasförk seine Spuren hinterlassen, wo er ein Samariterzelt verschwinden ließ.

Einen Rennabruch  haben wir nicht ins Auge gefasst, wir beobachteten die Szenerie auf- merksam nach dem ersten Blitz. Wir erachteten die Situation nicht als dramatisch und  es blieb ja auch bei ganz wenigen Blitzen, so Hannes Willinger, OK-Präsident.

Heftiger Regen und die Kälte stellten an die Läufer höchste Ansprüche, die Leistung aller Finisher verdient grössten Respekt –Hut ab, so Wilinger.

Quelle: Presse – „Lichtensteiner – Vaterland“ vom 8.6.2009


FCK-Running-Abteilung auch international gut aufgestellt!

Wir waren dabei: Andreas Gillmann (25km) in 2:32:51 Std, Dieter Meixner(M65) 4:47:20 Std Stefan Keßler (M40) 5:07:51 Std, Lothar Schoner (M40) 5:12:16 Std, Eichbladt Hans Jürgen(M45) 4:28:19 Std und unsere Walkerinnen über 10 km – Karoline Schreiber 1:42:20 Std  und Christa Meixner 1:45:50 Std; Alle kamen ins Ziel – Glückwunsch!

Mit alpinen Grüßen HJE

Zurück